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Wie sich der inhabergeführte Einzelhandel jetzt organisieren sollte

Die Corona-Pandemie stellt für uns alle große Herausforderungen dar. Mit am stärksten betroffen ist der Einzelhandel. Viele Geschäfte sind geschlossen und existentiell bedroht. Für sie stellt sich die Frage wie sie sich während der Pandemie und danach organisieren sollen. Jetzt sind Kreativität und Tatkraft sowie Bereitschaft zu Innovationen erforderlich. Es gibt aber auch einige klassische Konzepte die sich nutzen lassen, um das eigene Geschäftsmodell anzupassen und in die Zukunft zu führen.

Corona schafft harte Fakten im Einzelhandel

Im Einzelhandel haben schon länger harte Zeiten begonnen. Doch seit Corona entwickeln sich die Trends, die zu geänderten Käuferverhalten führen wie im Zeitraffertempo. Ohnehin rückläufige Kundenfrequenzen und dazu noch geschlossene Geschäfte bescheren enorme Umsatzeinbußen. Selbst wenn Geschäfte wieder öffnen dürfen, wird nicht die gleiche Situation wie vor der Corona-Pandemie eintreten. Infektionsgefahren, Hygienemaßnahmen und umfangreiche Auflagen führen zur Zurückhaltung und nehmen den Spaß beim Shoppen. Folglich muss der Einzelhandel versuchen neue Wege zu gehen und sich neu zu organisieren, um Kunden zu schützen, deren Anforderungen im Kaufverhalten gerecht zu werden und die eigene wirtschaftliche Existenz zu sichern. Das eigene Geschäftsmodell neu zu positionieren bietet allerdings auch Chancen – sowohl während der Pandemie als auch danach.

Die Corona-Krise beschleunigt die Veränderungen im Konsumverhalten    

Schon lange vor der Corona-Pandemie hat der boomende Onlinehandel mit jährlich knapp zweistelligen Zuwachszahlen dem stationären Einzelhandel schwer zu schaffen gemacht. Immer mehr Kunden lernen die Vorteile des Online-Kaufs zu schätzen. Wie viele Verbraucher bereits in den Monaten Januar bis November 2020 angesichts der Lockdowns auf den Online- und Versandhandel ausgewichen sind zeigen die Umsatzzuwächse von 24,0 Prozent. Dagegen brach der Umsatz im Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren im gleichen Zeitraum um 21,2 Prozent ein. Auch Waren- und Kaufhäuser verzeichneten Einbußen von 8,9 Prozent.

Wer nun allerdings glaubt, dass sich dieser Megatrend nach Corona wieder dreht, der liegt falsch. Gewohnheiten im Verhalten der Käufer ändern sich nachhaltig, Händler und Angebote werden sich dem anpassen und sich weiter verändern. Viele Einzelhändler die sich nicht anpassen können oder wollen, wird es nicht mehr geben und nicht zuletzt werden sich auch unsere Innenstädte, die bis vor einigen Monaten noch zum Shoppingbummel einluden, stark verändern. Der Einzelhandel muss sich also auf die veränderte Nachfrage einstellen, um den Konsumenten zu bieten was sie wünschen.

Der Online-Verkauf als Geschäftsmodell?

Es ist nachvollziehbar, wenn alteingesessene Unternehmer, die ihr Geschäft in enger Verbundenheit mit der Region und ihren Kunden führen, neben ihrem Ladengeschäft keinen Online-Shop betreiben möchten. Dennoch besteht die Notwendigkeit, Produkte digital zu präsentieren. Das setzt jedoch nicht zwingend einen eigenen Online-Shop voraus. Hingegen ist die persönliche Verbundenheit und die individuelle Leistung ein wesentlicher Vorteil des stationären Handels, der auch immer im Mittelpunkt stehen sollte und letztlich den entscheidenden Unterschied zu den Online-Globalplayern darstellt.

Ein vielversprechender Ansatz digitale Medien zur Produktpräsentation zu nutzen oder gar in den Onlinehandel einzusteigen bieten Social-Media-Plattformen, allen voran Facebook und Instagram. Soziale Medien sind ohnehin prädestiniert, um als Einzelhändler persönlichen Kontakt mit seinen Kunden und Zielgruppen zu halten.

Dabei sind beispielsweise Facebook-Shops eine tolle Funktionserweiterung von Facebook zum Thema Shopping. Facebook-Shops stellen tatsächlich simple und noch dazu kostenlose Shop-Lösungen mit einfachem Kundenzugang dar, die auch für kleine Anbieter zugänglich sind. Der Knackpunkt ist bisher jedoch, dass Facebook in Deutschland noch kein Checkout, sprich keine eigene Warenkorbfunktion mit Bezahlmöglichkeit anbietet. Wer also nicht mit einem Online-Shop arbeitet, der diese Funktionalität über die Produktverlinkung übernimmt, für den ist ein Facebook-Shop relativ sinnbefreit. Jedenfalls bisher: Mit einem Local1st-Shopmodul können Händler genau diese Funktion abbilden. Sie haben somit eine exzellente Möglichkeit, die Welt des Facebook-Shoppings zu nutzen, ohne einen eigenen Online-Shop im Internet betreiben zu müssen. Das gilt übrigens auch für das bekannte Instagramm-Shopping, bei dem man Produkte in Fotos taggen kann und diese Tags dann direkte Verkäufe ermöglichen. Schließlich speisen sich solche Tags ebenfalls aus dem jeweils zugrunde liegenden Facebook-Produktkatalog.

Eine aktuelle Weiterentwicklung der noch relativ neuen Local1st-Shopmodule ist die Synchronisation mit dem Facebook-Produktkatalog des Betreibers. Damit sparen sich Händler den Aufwand, die Artikel in den Facebook-Katalog einzupflegen. Händler stellen ihre Artikel lediglich in das eigene Local1st-Shopmodul ein, was mit wenigen Angaben keine zwei Minuten dauert und der Aufwand zur Produktpflege im Facebook-Katalog geht gegen null.

Online-Handel als zweites Standbein zum stationären Geschäft

Je nach Zielsetzung sollte man sich als Einzelhändler unbedingt damit anfreunden, einen eigenen Online-Shop im Internet aufzubauen. Gerade in Zeiten von Pandemie und der damit verbundenen Skepsis der Verbraucher gegenüber einem Besuch im Geschäft vor Ort lohnt sich das Anbieten von Waren über das Internet umso mehr. Doch auch unabhängig von der Corona-Krise ist der Online-Verkauf ein zukunftsweisender Absatzkanal. Man sollte sich damit jedoch in kompetente Hände begeben und man sollte die vermeintlich günstigen Lockangebote im Netz zur Einrichtung eines Online-Shops kritisch hinterfragen. Sie erweisen sich oft als Einbahnstraßen und auf Dauer über verkaufsabhängige Gebühren als Kostenfallen. Die schlüsselfertigen Online-Shops von Großpietsch Produkt-PR sind provisionsfrei und bieten Datenschutz konform und rechtssicher alles was ein Einzelhändler braucht, um in den Onlinehandel einzusteigen. Dazu gehört übrigens auch die Synchronisation mit dem Facebook-Shop. Denn auch für Online-Shop Betreiber zählen die sozialen Medien zu den wichtigsten Verbreitungskanälen, über die sie ihre Kunden und Zielgruppen aktiv erreichen und inspirieren können.

Live Commerce: Wenn Streaming auf Shopping trifft

Zentrale Fragen im stationären Handel sind: Wie kann man am besten Kunden erreichen, wenn sie nicht ins Geschäft kommen können? Wie kann man den Kunden dennoch Produkte zeigen und ihnen ein volles Einkaufserlebnis mit persönlicher Beratung bieten? Die Antwort: Shopstreaming. Es verbindet als neuartiges E-Commerce-Erlebnis Unterhaltung, Interaktivität und Gemeinschaft und ist das realste Einkaufserlebnis, das die digitale Welt derzeit bieten kann. De facto ist es die Verschmelzung von E-Commerce und Livestreaming. Von der virtuellen Weinprobe bis hin zu Livestreaming-Shopping-Partys auf Facebook funktioniert vieles vom eigenen Sofa aus. Live Commerce hat sich bereits als äußerst effektive Marketingstrategie erwiesen. Laut Forbes schaffen solche Livestreamings mehr Vertrauen bei den Kunden, die die Gastgeber des Streams, nämlich den ihnen bekannten Einzelhändler als Experten betrachten. Außerdem können Kunden mehr Informationen über bestimmte Produkte sammeln und neue Produkte entdecken, die sie zuvor vielleicht noch nicht in Betracht gezogen haben.

Schritt für Schritt in die Digitalisierung

Die digitale Transformation ist ein Prozess, der die Wettbewerbsstärke inhabergeführter Einzelhandelsunternehmen stärkt. Dabei geht es in keinem Fall darum, das was den stationären Handel mit persönlicher Kundenbetreuung und individueller Leistung ausmacht über Bord zu werfen. Gewinner dieses Megatrends werden diejenigen sein denen es gelingt, diese Vorteile mit digitalen Möglichkeiten zu verbinden.

Ein Gedanke zu „Wie sich der inhabergeführte Einzelhandel jetzt organisieren sollte

  1. Ich habe ein Local1st Shop-Modul für unser Click & Collect eingerichtet weil ich keinen Onlineshop aufbauen wollte. Das war innerhalb von einem Tag am Start und funktioniert super. Tolle Unterstützung!!! Danke

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