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Social Media und Storytelling für den Einzelhandel

Viele Einzelhändler sind immer noch davon überzeugt, dass Social Media nur etwas für die Großen mit entsprechend Budget und Manpower ist. Dass diese Annahme in die Ecke der Vorurteile gehört, möchte ich mit diesem Beitrag belegen. Es gibt Studien aber auch vielfältige, praktische Erfahrungen die zeigen, dass gerade kleine und lokal aufgestellte Händler von sozialen Netzwerken profitieren und sich echte Wettbewerbsvorteile erarbeiten. Social Media Kanäle wie eine Facebook-Seite oder ein Instagram-Account helfen dabei, die Präsenz und Personality vor Ort zu profilieren. Storytelling im Social Media Auftritt stärkt das Image regionaler Anbieter.

Storytelling ist nichts anderes als eine Erzählmethode, in der Informationen nicht nüchtern und trocken formuliert sind, sondern als Geschichten erzählt werden. Geschichten werden vom Empfänger in der Regel besser aufgenommen und erinnert. Deshalb ist Storytelling ein großartiges Werkzeug für Einzelhändler. Was sich zunächst vielleicht schwierig anhört ist im Grunde ganz einfach – und dass Social Media dafür genau die richtige Plattform ist, versteht sich fast von selbst, schließlich lebt Social Media von Personality und Meinungsaustausch. Außerdem ist heute (fast) jeder auf Facebook, Instagram & Co. unterwegs. Und da eine alte Marketing-Grundregel lautet, nah am Kunden zu sein, sollten auch Einzelhändler dort hin wo ihre Kunden sind, nämlich in die sozialen Medien.

Wer als stationärer Händler auf Social Media aktiv ist merkt schnell, dass die sozialen Netzwerke Wege schaffen, die direkt in die Geschäfte führen. Kunden werden aktiv erreicht und können Neues entdecken und mögliche Lauf-, pardon Surfkundschaft wird aufmerksam. Mit interessant erzählten Geschichten entstehen Kontakte die verbinden.

Der Stoff aus dem Storytelling gemacht wird

So mancher Einzelhändler scheut sich davor auf Facebook oder Instagram aktiv zu werden, weil er skeptisch ist genügend Stoff zu haben, um regelmäßig posten zu können. Doch gute Inhalte gibt es genügend. Jeder Händler ist selbst sein bester Inhaltslieferant. Das Ladengeschäft, Dienstleistungen oder Produkte, die Mitarbeiter oder wie Kunden betreut und beraten werden, liefern den Stoff aus dem Storys gemacht werden. Soviel kann ich versprechen: In jedem Blumenladen, in jeder Bäckerei oder Metzgerei, von jedem Optiker oder Fashionladen gibt es interessantes zu berichten. Die besten Geschichten sind meist im Alltag versteckt, sie müssen nur erzählt werden. Alles was sich in einem Geschäft und um ein Geschäft herum tut, kann zu einer Geschichte im Social Media Auftritt werden. Oft genügt schon ein Foto mit einer pfiffigen Bildunterschrift: Sympathisch, witzig, anrührend, originell. Wichtig sind positive Emotionen die die Kunden erreichen. Ob es die Praline des Tages ist oder der Schnappschuss vom blauen Himmel über dem Straßencafé, die Lieblingsbuchempfehlung eines Kunden oder das hübsch verpackte Geschenk. Ob es die Geschichte über die Gründer des Ladens ist, die zu einem authentischen Bild des Geschäftes führt oder ob es in der Konditorei die Entstehung einer Torte ist, vom Einkauf der Himbeeren bis zur Dekoration oder ob es als Blumenhändler die Pflanzkreuzung, oder als Modegeschäft ein Bericht von der Fashion Week ist – es gibt unzählige Gelegenheiten, die zu Geschichten werden können und Kunden dazu bringen, immer mal wieder vorbei zu schauen. Mit Schätzfragen, kleinen Rätseln oder anderen Mitmachaktionen rund um das Geschäft, die Stadt oder Region, werden Storys zum Dialog. Wer dabei nicht fündig wird, dem liefern die sozialen Netzwerke jede Menge Ideen für mitreißende Geschichten. Einfach mal umschauen was andere so machen lohnt sich.

Fazit

Es gibt viele Beispiele für gelungenes Storytelling. Wichtig ist aber, bei einer Geschichte immer im Blick zu halten, was das eigene Geschäft ausmacht und genau das auf emotionale Weise zu vermitteln. Das bleibt den Kunden im Kopf und weckt bei Noch-Nicht-Kunden Interesse.

Mein Tipp: Storys können auch mit Shopping-Tags für Social-Commerce genutzt werden, um online zu verkaufen. Wer sich dafür interessiert wie das sogar ohne Online-Shop im Internet funktioniert kann sich auf unserer Internetseite umsehen oder mich gerne direkt per E-Mail kontaktieren john.grosspietsch@produkt-pr.de