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Search Ads von Google und Apple helfen in den App Stores direkt gefunden zu werden.

Die eigene App mit Search Ads promoten

Man kennt es von den Suchmaschinen im Internet: die Werbeanzeigen, mit denen man seine Webseite auf die vorderen Ränge von Suchergebnissen bringen kann. Vergleichbar lassen sich auch die Suchergebnisse in App Stores beeinflussen, wenn App-Nutzer nach Apps suchen. Auch bei den sogenannten Search Ads werden mithilfe von Keywords passende Anzeigen erstellt. Die prominente Platzierung in den Suchergebnissen, sollen Nutzer dazu motivieren diese anzuklicken und die jeweiligen Angebote anzunehmen. Solche Anzeigen zu erstellen und in den App Stores von Google und Apple zu platzieren ist kein Hexenwerk. Im folgenden Beitrag gehen wir auf Apple Search Ads und Search Ads für Google Play näher ein.


Apple Search Ads

Werbeanzeigen, die in Apples App Store angezeigt werden, sind sogenannte Apple Search Ads. Sie können aus Bildern aber auch aus Videos bestehen, was davon abhängt, was man im App Store Eintrag zur eigenen App hinterlegt hat. Apple Search Adds werden mit dem Hinweis Ad bzw. Werbung, direkt über den Suchergebnissen angezeigt. Apple verspricht, dass man damit 70% der App Store Besucher erreicht, die gezielt nach einer App suchen. Außerdem sollen Search Ads 65% der Downloads erhalten, welche direkt nach Suchanfragen im App Store eingehen. Siehe dazu auch unter https://searchads.apple.com/de/ im Apple-Blog: „Bei der Suche ganz oben. Und tief im Gedächtnis.“ 

Varianten der Search Ads bei Apple

Apple bietet drei verschiedene Varianten, um Search Ads anzuzeigen. Im Titelbild wird links eine Variante gezeigt, bei der die Ad, mit dem App Namen, dem App Icon, einer kurzen Beschreibung sowie der App Bewertung und darunter einem großen Bild oder wie hier sogar einem Video dargestellt wird. Statt mit einem großen Bild kann man auch eine Anzeige mit drei kleineren Bildern nebeneinander wählen, wie im Titelbild links gezeigt. Eine andere Form ist, den Namen der App mit dem entsprechenden Icon, einer längeren Beschreibung, der App Bewertung sowie dem Button zum Download zu zeigen.

So werden Apple Search Ads aufgebaut:

Die Informationen, wie man Search Ads optimal aufbaut, um eine App zu promoten, findet man bei Apple. Wir haben hier einige hilfreiche Infos zusammengefasst:

Titel, Beschreibung, Metadaten und Keywords

Titel
Zuerst sollte man einen Titel für seine App definieren. Dafür wird meist der Unternehmens- bzw. Markenname genutzt. Ergänzend kann man im Titel auch ein Keyword verbergen oder der Titel ist eines der Keywords, die man für seine App festgelegt hat.

Beschreibung
Jeder Suchende im App Store möchte, wie bei allen Suchmaschinen, in der Vorschau möglichst zusammengefasst etwas über eine App erfahren. Folglich ist es wichtig, dass man auch für die Search Ads eine passende Beschreibung formuliert. Natürlich kann man auch darin ein bevorzugtes Keyword unterbringen.

Metadaten
Mit den sogenannten Metadaten wird eine iOS App noch näher beschrieben. Dazu gehören beispielsweise der Name der App, der App-Entwickler sowie das Datum der App-Entwicklung usw.

Keywords
Keywords sind die Begriffe, mit denen App Store Besucher nach Apps suchen. Aus diesem Grund ist es essenziell, dass man für eine App entsprechende Keywords definiert. Man sollte dabei auf allgemein gültige Begriffe setzen. Eine Produktbezeichnung z.B., die keiner kennt, ist dabei wenig hilfreich. Es lohnt sich also bei der Keywordauswahl solche Begriffe zu suchen, die im Umfeld gebräuchlich sind. Jedenfalls sollten die gewählten Keywords die App beschreiben und sicherstellen, dass Suchende damit auf die App stoßen.  

Hilfe von Apple

Um eine Search Ads Kampagne erfolgreich zu machen findet man bei Apple reichlich Hilfe.

Search Match
Mit Search Match liefert Apple zu aller erst Ideen, welche Keywords zu einer App passen könnten.

Keywords
Wir haben oben bereits darauf hingewiesen, wie wichtig es ist die richtigen Keywords zu finden und zu verwenden. Apple bietet dazu ergänzend Vorschläge an, die auf dem Suchalgorithmus basieren.

Zielgruppe festlegen
Bei Search Ads ist es ebenfalls wichtig festzulegen, für welche Zielgruppe sie erstellt werden, sprich welchen Zielgruppen sie angezeigt werden sollen. Dies können sein: alle Nutzer oder Nutzer, welche die App noch nicht heruntergeladen haben oder Nutzer, die dies bereits getan haben etc.

iPhone oder iPad
Außerdem lässt sich festlegen, ob die eigenen Search Ads auf beiden Apple Gerätevarianten, sprich iPhones oder iPads oder nur auf einer davon ausgespielt werden sollen. Dazu ist es natürlich hilfreich zu wissen, welche Endgeräte die zu erreichenden Zielgruppen vornehmlich nutzen.

Timing deiner Anzeigen
Ebenso hilfreich ist zu wissen, wann die Personen einer Zielgruppe ihre Geräte überwiegend nutzen. Dem entsprechend lassen sich die Zeiträume nach Tagen und Uhrzeiten definieren, in dem Search Ads ausgespielt werden.

Budget festlegen
Last but not least muss wie bei jeder Werbekampagne ein Budget festgelegt werden.


Search Ads für Google Play

Glaubt man den Statistiken, so wurden im Juni 2019 rund 2,7 Millionen Apps im Google Play Store angezeigt. Dies macht klar, dass es nicht ganz einfach ist, sich von der Konkurrenz abzusetzen. Deshalb bietet auch Google die Möglichkeit, direkt im Google Play Store Search Ads zu schalten. So lassen sich vergleichbar wie bei Apple auch Android Apps entsprechend bewerben. Allerdings lassen sich solche Kampagnen auch übergreifend auf vielen Google Plattformen schalten. Das bedeutet, dass Google Search Ads sowohl im Google Play Store, auf YouTube, in der Google Search als auch im Google Displaynetzwerk erscheinen können.

Wie das bei Google funktioniert

Search Ads kann man direkt über das meist schon bekannte Google Ads erstellen. Beim Generieren entsprechender Anzeigen, orientiert sich Google an den Ideen für Anzeigentexte und an Inhalten aus dem Google Play Store Eintrag.

Beginne mit der Typ-Auswahl Universal App!

Wer seine App im Google Play Store und auch auf anderen Google Plattformen promoten möchte, erstellt zunächst eine App Kampagne und wählt dabei den Typ Universal App aus. Es reicht nun lediglich noch den Namen der App anzugeben und schon geht es los mit dem Erstellen der Search Ad. Weil Google dabei viel Arbeit abnimmt muss man einfach nur noch vier verschiedene Ideen für Anzeigentexte hinterlegen. Und selbst das erleichtert Google indem die App Beschreibung angezeigt wird, aus der man Ideen entwickeln kann.

Danach ist noch die Sprache der App sowie die Region, in der die Ad ausgespielt werden soll, welches Ziel die Ad verfolgt, z.B. Schwerpunkt auf mehr Installationen und für welche Zielgruppe die Ad erstellt werden soll, anzugeben.

Ist das Tagesbudget und ein Komplettbudget angegeben kann die Search Ad live geschaltet werden. Google testet nun die vier vorgegebenen Anzeigentexte und wird diejenigen, welche am besten performen am häufigsten ausspielen.

Search Ads im Google Play Store

Search Ads werden automatisch für passende Keywords von Google angepasst. So werden z.B. Keywords anhand der Suchbegriffe generiert, die Google Play Besucher bereits verwendet haben, um nach der App zu suchen. Alle Search Ads werden wie bei Apple ebenfalls mit dem Hinweis Ad bzw. Werbung versehen. Sie erscheinen auch direkt nach der Eingabe eines Suchbegriffes oberhalb der Suchergebnisse oder sie werden dem Nutzer unter Apps > Entdecke die beliebtesten Apps angezeigt. So wird eine App auch in diesem Bereich, in dem Google ähnliche bzw. artverwandte Apps vorschlägt, von Interessierten gefunden.

Wer über sein Android-Smartphone den Reiter Apps im Google Play Store öffnet, sieht den Punkt Empfehlungen. Auch hier können Search Ads platziert werden.


Resümee

Eine App in den App Stores zu promoten, ist bei Apple sowie bei Google gleichermaßen möglich. Generell ist es wichtig vorab festzulegen, welche Ziele und welche Zielgruppen mit einer App erreicht werden sollen. Ist eine App in beiden App Stores vorhanden, ist es sinnvoll auch in beiden Stores Search Ads zu schalten. In beiden Plattformen wird man dabei unterstützt, optimale Search Ads zu erstellen, um eine App zu promoten.